Entwurf – Neue Kontaktbeschränkungen als Appell formuliert
ABQnews| Deutschland / Berlin | Die von Bund und Ländern am Montag erwarteten neuen Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden voraussichtlich schwächer ausfallen als zunächst vom Kanzleramt geplant.
In einer Neufassung der Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den 16 Länderchefs wird zwar empfohlen, sich “ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und maximal zwei Personen eines weiteren Hausstands zu treffen”. Dies hat aber nur Appellcharakter, während es in einer früheren Fassung als Vorschrift formuliert wurde. Ebenso wurde eine Verschärfung der Maskenpflicht an Schulen gestrichen. Die Länder sollen sich zudem zwar auf Impfungen vorbereiten. Allerdings wird auf eine Frist verzichtet, wonach eine kurzfristige Inbetriebnahme von Impfzentren ab dem 15. Dezember möglich sein sollte.
Bund und Länder wollen nun womöglich auch erst etwas später über eine Bilanz der November-Einschränkungen und mögliche weitere Verschärfungen beraten. Die Kanzlerin und die Länderchefs würden “auf einem Folgetermin in der 48. Kalenderwoche (…) über konkrete Schlussfolgerungen sowie die weitere Perspektive für Dezember und Januar” entscheiden, heißt es im Entwurf. Diese Kalenderwoche beginnt am 23. November. In einer früheren Fassung hatte das Kanzleramt diesen Tag bereits als Termin für weiteren Entscheidungen festgesetzt.
Quelle: Reuters
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