Berlin und Tokio beabsichtigen, ihre Beziehungen in den Bereichen wirtschaftliche Sicherheit und Verteidigung zu stärken
ABQnews | Deutschland / Japan | Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz gaben am Samstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Tokio die Stärkung der Beziehungen ihrer Länder in den Bereichen wirtschaftliche Sicherheit und Verteidigung bekannt.
Schultz besucht Japan zum zweiten Mal in weniger als einem Jahr. Begleitet von sechs Ministern und einer Delegation deutscher Wirtschaftsführer will Berlin seinen Austausch im asiatisch-pazifischen Raum über China hinaus ausbauen.
Japan wird den G7-Gipfel im Mai in Hiroshima im Westen des Landes ausrichten.
Kishida und Scholz betonten die Notwendigkeit für ihre Länder, ihre Versorgungsquellen weiter zu diversifizieren, die durch die COVID-19-Pandemie und dann die Invasion Russlands in der Ukraine gestört wurden.
Kishida sagte, dass Tokio und Berlin ihren „Einfluss in strategischen Sektoren wie Bergbauressourcen, Halbleiter und Batterien verstärken und bewährte Verfahren für den Umgang mit Risiken austauschen wollen“.
Schulz bestätigte, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nun “neue Ebenen” erreicht hätten, ohne weitere Details zu nennen.
Dazu kündigten die deutschen und japanischen Verteidigungsminister am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung an, ihre Zusammenarbeit zu verstärken, indem sie künftig mehr deutsche Streitkräfte im asiatisch-pazifischen Raum stationieren und gemeinsame Militärübungen durchführen.
Die beiden Minister beabsichtigen, einen künftigen “rechtlichen Rahmen” vorzubereiten, um gemeinsame militärische Aktivitäten zu erleichtern und die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich Verteidigungsausrüstung und -technologie zu intensivieren.
Quelle:ABQnews/AFP
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