Fotowettbewerb der deutschen Botschaft in Libyen endet in Eklat
ABQnews| Deutschland / Libyen | Unter dem Motto, Mein Leben “Das Bild in Konfliktzeiten” lobte die deutsch Botschaft in Libyen einen Fotowettbewerb für libysche Künstler aus. Das Fotoausstellungsprojekt “Hayati” sollte die persönlichen Ansichten und Erfahrungen derer hervorheben, die von der Situation in Libyen betroffen sind, ob sie nun Libyer oder Nicht-Libyer sind. Wir freuen uns über Ihr Foto oder Ihre Geschichte, die Ihren Freunden, Ihrer Familie oder der Nachbarschaft, in der Sie leben, erzählt. Wir suchen Bilder, die Geschichten erzählen, die im Fernsehen oder in sozialen Medien in Libyen nicht zu finden sind. Soweit die Ausschreibung.
Tatsächlich fand der Wettbewerb statt. Die Jury wählt drei Gewinner und 15 Bilder aus, die in Tunesien gezeigt werden sollten. Die drei Gewinner des Wettbewerbs werden in die Fotogalerie eingeladen. Die deutsche Zeitschrift Zenit veranstaltete den Fotowettbewerb über Libyen, und der Preis für den ersten Gewinner war eine Einladung nach Deutschland, an der Ausstellung in Berlin teilzunehmen, in der die Fotos gezeigt wurden, und einen Betrag von 500 Euro.
Den ersten Preis gewann der junge Fotograf Amin Al-Ammari, der auch in der aktuellen Ausstellung der FGPEC in Berlin teilnimmt.
Impressions from the opening of our photo exhibition „My life in times of conflict“. Powerful entries by young and old Libyans from all over the country. Thank you to @MircoKeilberth @HebaShibani pic.twitter.com/3oRJlyo4a5
— Oliver Owcza (@GermanAmbLBY) November 29, 2019
— Zusagen wurde nicht eingehalten —
Amin Al-Ammari wurde die Einreise durch die deutsche Botschaft verweigert. Ein Einreisevisa wurde nicht erteilt. Eine weitere Überraschung war, dass die Teilnehmer nicht informiert wurden, ob ihre Fotos ausgestellt wurden. Die Bilder wurden ohne Einwilligung und Information der Fotografen ausgestellt. Die Ausstellung in Berlin ohne die Anwesenden Künstler, entspricht nicht eines guten Stils. Die jungen libyschen Künstler empfinden das Verhalten der deutschen Botschaft beleidigend. Wenn Organisationen nicht an internationale Standards halten, sorgt dies bei den beteiligten für Frust und Misstrauen. Ein Fehler der schwer wieder gut zu machen ist. Einer deutschen Botschaft die die die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert sollte das nicht passieren. Schade!
Quelle:ABQnews
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